Employer Branding neu gedacht - HR Marketing 2.0

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Ein Blick auf die Stellenausschreibungen der Jobportale dieser Welt reicht aus. Noch nie war der Fachkräftemangel so präsent wie heute. Selten haben Unternehmen von groß bis klein so schwierig neue Stellen besetzen können. Obwohl sie wohlgemerkt in der HR-Abteilung in den letzten Jahren sehr viel in Arbeitgebermarke und Karriereportale investiert haben. Die Bewerbungen wollen nicht so wirklich von alleine eintrudeln. 

 

Digitales Recruiting unterstützt dabei. Jobs werden über die Google Suche, auf Social Media Plattformen oder in Jobportalen beworben, um Menschen anzusprechen, die derzeit aktiv auf der Suche sind. Das ist richtig und wichtig. Doch das Problem liegt auf der Hand: Alle anderen Unternehmen und Mitbewerber:innen sind ebenfalls auf der Suche nach neuen Mitarbeiter:innen und haben eben auch genau auf diesen Kanälen ihre Stellenbewerbungen laufen. Was passiert ist, dass man in der Flut der Stellenausschreibungen anderer Firmen “untergeht” und dass kaum neue Bewerbungen auf der eigenen Seite ankommen.

Doch was tun? Wir als klaro media haben unsere Expertise im digitalen Marketing mitunter exakt auf dieses Problem gemünzt.

Wir sprechen Fachkräfte und potenzielle Bewerber:innen an, bevor sie aktiv auf der Suche sind.Das kurbelt einerseits den Traffic und die eingehenden Bewerbungen auf der Karriereseite an und stärkt andererseits die Sichtbarkeit von Stellenanzeigen in anderen Portalen für die, die aktiv auf der Suche sind. 

Wie? Das zeigen wir im Folgenden mit spannenden digitalen Media Ideen abseits wohlbekannter Kanäle wie Google, Social Media und Jobportalen. Ab- und eingetaucht in die große weite Welt des Programmatic Advertisings. 

 

 

Starten wir mit Display Ads.

Display Ads lassen sich über sogenanntes semantisches Targeting gezielt auf Seiten schalten, wo ganz bestimmte Keywords vorkommen. Nehmen wir das Bannerset für Softwareentwicklung. Wir stellen uns vor, wie sich Programmierer:innen auf einem Forum aufhalten und im Rahmen einer Hilfestellung Tutorials zum Thema TypeScript, Cloud Functions oder ähnliches lesen. Direkt daneben taucht die Bannerwerbung für diese Stelle auf. Das hat inhaltliche Relevanz und eine entsprechende Wirkung.



Es folgen Native Ads.

Wusstest du schon, dass Native Ads besonders zugkräftig für neue Seitenbesucher sind? Vor allem programmatisch ausgesteuert kann man regional möglichst viele Menschen auf Nachrichtenseiten und in diesem Fall IT-Fachmagazinen im Look and Feel der jeweiligen Seite ansprechen. Kombiniert mit einer packenden Botschaft wie “Top Arbeitgeber sucht IT-Fachkräfte” erlangt man somit ruckzuck die Gunst der passenden Leser:innen.

 

Doch genug von online. Sprechen wir über andere digitale Gattungen.

Wie wäre es mit Connected TV / Werbung auf Smart-TVs?

Wir berichten bereits an anderer Stelle über die Möglichkeiten des Smart-TVs. Das sind Video Ads, die bei Streaming Diensten geschaltet werden, bspw. bei waipu.tv, Joyn, rtl+, Dazn, Zattoo, usw.  Hier ist mittlerweile sehr viel Reichweite möglich. Endlich gibt es die Möglichkeit, mit überschaubaren Budgets TV zu schalten – und das auf Wunsch auch regional.
Es können auch hier demographische Eckdaten ausgewählt oder das Interesse auf Basis der konsumierten TV-Inhalte erfasst werden. Insbesondere bei den IT-Absolvent:innen könnte man hier also durchaus für Attraktion sorgen. 

Eine weitere Chance, innovativ auf neue Fachkräfte zuzugehen, ist über Digital Audio bzw. Online Audio Advertising. Die meisten kennen Spotify Werbung. Bei Digital Audio werden  15-30 Sekunden Spots bei sämtlichen digitalen Audio Streamingdiensten geschaltet oder auch bei den Digital-Angeboten privater Radiosender. Auch hier lassen sich demographische und regionale Rahmenbedingungen vorgeben.

Viele mögen hier an Azubi-Kampagnen denken, aber auch “intellektuelleres Klientel” erreicht man durch gezielte Ansprache von bspw. Podcast-Hörern. 

Zu guter Letzt erreichen wir Fachkräfte auch draußen in der echten Welt über digitale Werbeflächen – Digital Out of Home / DOOH.

Das kennen viele von Bahnhöfen und Haltestellen. Werbeeinblendungen in der Rushhour könnten durchaus Sinn machen. Zudem gibt es noch die Möglichkeit, direkt in Bürogebäuden zu werben. Es gibt sehr viele Bürokomplexe mit digitalen Screens im Eingangsbereich. Gezielt können die Gebäude adressiert werden, die bspw. eine hohe Dichte von z.B. – richtig erraten – Softwareentwicklern haben. Ebenso ist es möglich, direkt in Universitäten mit IT Fakultäten Werbung zu schalten, wo die Screens in prominenter Lage positioniert sind. 

Und in Summe aller Maßnahmen? Die meisten erahnen es jetzt schon.

Wir haben plötzlich nicht mehr nur eine “digitale” Kampagne, die Fachkräfte auf Google und Facebook anspricht – wie jede:r andere auch, sondern eine “crossmediale” Kampagne, die neue Menschen, mit passenden Fähigkeiten bzw. entsprechenden demographischen Werten oder aufgrund regionaler Nähe, auf sich aufmerksam macht und aktiviert. Mit allen Sinnen, online und in der echten Welt. 

So geht Employer Branding der Zukunft mit klaro – innovativ, individuell, zielgerichtet.

 

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Wer hat's geschrieben:

Bülent Cakir

Bülent ist bei der klaro media GmbH der Programmatic Experte der ersten Stunde. Und Spezialist mit dem richtigen Gespür für das, was wirklich im Online-Marketing zählt. Seine Zeit als Strategieberater zeichnet ihn noch heute aus, wenn es darum geht, Kunden zu verstehen und nachhaltig zu beraten. Als seine Leidenschaft für die weite Welt der Werbetechnologien entfacht wurde, stand für ihn fest: Er möchte mit einem professionellen Team die besten und smartesten Werbestrategien für Kunden entwickeln. Solche, die wirklich wirken. Solche, die begeistern. Solche, die inspirieren. Von Beginn an war es dem Geschäftsführer wichtig, dass jeder Kunde einen Platz in der klaro-Familie bekommt. Diesem Credo ist der vierfache Papa bis heute treu geblieben.

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